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Verbrannte Bücher – verbannte Dichter

Einziges Foto von Verbrennung am 12. Mai 1933 (Foto: mit freundlicher Erlaubnis des Historischen Museums der Stadt Regensburg)

Gedenklesung am Freitag, 11. Mai 2018, 18 Uhr in der Regensburger Neupfarrkirche

Vor 85 Jahren brannten in ganz Deutschland die Scheiterhaufen. Auch in Regensburg gab es auf dem Neupfarrplatz am 12. Mai 1933 eine Bücherverbrennung, organisiert von der örtlichen Hitlerjugend. Um an die Abkehr Deutschlands von den Idealen einer Kulturnation zu erinnern, wird auch in diesem Jahr wieder eine Gedenklesung am Jahrestag der Ereignisse stattfinden. Gelesen werden Texte zur Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten von namhaften Regensburger Schriftstellern/innen. Autorinnen und Autoren des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di Ostbayern stellen verfolgte Dichter/innen und Literaten/innen jener Zeit vor und lesen aus deren oftmals vergessenen Werken.

Vor der Lesung wird Dr. Bernhard Lübbers, Leiter der Staatlichen Bibliothek, kurz in die historischen Hintergründe einführen. Zur Lesung erscheint auch eine Broschüre (1 PDF, 40 Seiten), welche die Ereignisse darstellt. Sie ist kostenfrei bei der Veranstaltung selbst sowie über das Referat für Bildung, Sport und Freizeit der Stadt Regensburg zu beziehen.

Eine Kooperationsveranstaltung von Staatlicher Bibliothek Regensburg, Evangelischem Bildungswerk, dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, der Gemeinde der Neupfarrkirche Regensburg sowie der Stadt Regensburg.

Der Eintritt ist frei!

Artikel auf www.wochenblatt.de vom 06.05.2018 [externer Link]
Zwei Artikel in der Donau-Post vom 07.05.2018 (PDF 1 & PDF 2 , je 1 Seite)
Artikel in der Mittelbayerischen vom 08.05.2018 (PDF, 1 Seite)
Artikel in der Rundschau vom 09.05.2018 (PDF, 1 Seite)
Zwei Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 09.05.2018 (PDF 1 & PDF 2, je 1 Seite)
Artikel in der Bayerischen Staatszeitung vom 11.05.2018 (PDF, 1 Seite)

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