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„Nacha mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is!“

Demonstrationszug in der Münchener Ludwigsstraße; Kurt Eisner im Auto (aus: Ursachen, Verlauf und Lehren der Münchener Revolution, München 1919; Staatliche Bibliothek Regensburg, Bav.5156)

Literaten der Revolution 1918/19 in Bayern 
Montag, 19. November 2018, 19:00 Uhr im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek Regensburg 

Als 1918 der schreckliche vierjährige Erste Weltkrieg endete, brachte die Revolution 1918 das Ende der Monarchie - die Zeit der Räterepublik brach an. Oskar Maria Graf hat die spezifisch bayerische Art, damit umzugehen in seiner unnachahmlichen Weise auf den Punkt gebracht: „Nacha mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is!“

Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Bernhard Lübbers, den Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg, lesen Dr. Marita A. Panzer und weitere Mitglieder des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, Regionalgruppe Ostbayern (VS Ostbayern), aus den Werken der revolutionären Literaten. Der Eintritt ist frei.

Die Lesung aus der Reihe „R-lesen“ wird veranstaltet vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, Regionalgruppe Ostbayern (VS Ostbayern), und der Staatlichen Bibliothek Regensburg.

Die Staatliche Bibliothek Regensburg und der VS Ostbayern setzen damit ihre Veranstaltungsreihe „R-lesen“ fort. Dabei geht es um Literarisches im weitesten Sinne. Ein angestrebtes Ziel ist es, manch Neues zu entdecken, mithin also neu Erlesenes zu präsentieren. Autoren der Region sollen dabei ebenso im Mittelpunkt stehen wie oft nur mäßig beachtete Literaturformen oder aktuelle Publikationen bzw. Entwicklungen rund um das Medium Buch. Die Veranstaltungsreihe findet vierteljährlich üblicherweise im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek statt. 

Hinweis im Kulturjournal vom November 2018 (PDF, 1 Seite)

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