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Ich hatte eine gerade Linie, der ich folgte - Die Geschichte von Rita Glasner, einem Bibelforscherkind im „Dritten Reich“

Bild von Rita Glasner (um 1941) (Foto: Wilker)

Buchvorstellung von Christoph Wilker
Dienstag, 24. April 2018, 19 Uhr im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek Regensburg
Einführung: Dr. Hans Simon-Pelanda

Rita Glasner hat die NS-Zeit aus Sicht eines Kindes in einer Verfolgtengruppe erlebt, den damals verfolgten Zeugen Jehovas. Sie ist heute 88 Jahre alt und lebt in ihrer Geburtsstadt München. Ihre Geschichte ist Teil der Dauerausstellung des NSDokumentationszentrums München. Die Süddeutsche Zeitung berichtete in einem fast ganzseitigen Artikel über Rita Glasner und ihre Biographie. Inzwischen liegen vier Rezensionen zum Buch vor, darunter von Dr. Detlef Garbe, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der das Buch als "Ein kleines Meisterwerk" bezeichnete.

In dem gut einstündigen Programm werden der Regensburger Historiker Dr. Hans Simon-Pelanda und Guido Hassel, Referent der KZ-Gedenkstätte Dachau, sprechen. In einer Videoaufzeichnung kommt Rita Glasner zu Wort. Darüber hinaus stellt sich der Autor den Fragen von Sandra Breedlove, die als Geschichtsforscherin in Regensburg aktiv ist.

Christoph Wilker begleitet seit mehreren Jahrzehnten Forschungs- und Ausstellungsprojekte zur NS-Zeit. Aktuell arbeitet er an einer Sonderausstellung zur Verfolgung der Zeugen Jehovas unter dem NS-Regime für das NSDokumentationszentrum München.

Eintritt frei.

Hinweis im Kulturjournal vom April 2018 (PDF, 1 Seite)
Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.04.2018 (PDF, 1 Seite)

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