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VORANKÜNDIGUNG: Verborgene Schätze - Mittelalterliche Handschriftenfragmente der Staatlichen Bibliothek Regensburg

Ausstellung vom 22. Mai bis 31. Juli

„Fragmente entdeckt…“ Wer diese Phrase in eine populäre Internetsuchmaschine eingibt, erhält mehr als eine halbe Million Treffer. Es wohnt solchen Zeugnissen offenkundig ein merkwürdiges Faszinosum inne, das der Tatsache geschuldet scheint, dass es sich hierbei um vermeintlich verborgene Schätze handelt. Diese „Schatzsuchermentalität“, die uns Menschen offenbar angeboren ist, und sich schon im Kindesalter in heimischen Gärten, in Wäldern oder auf Spielplätzen manifestiert, kommt auch hier zum Tragen.
Die Staatliche Bibliothek Regensburg ist eine solche Schatzkammer – wenn auch nicht für Gold- oder Piratenschätze – in welcher zahlreiche ungehobene literarische Schätze zu entdecken sind. Oftmals sofort sichtbar für die Einbände gedruckter Bände verwendet, harren tausende von mittelalterlichen Pergamentfragmenten ihrer Entdeckung durch die Wissenschaft.
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Überleben durch Kunst im KZ

Zwangsarbeit für die Regensburger Messerschmittwerke im Konzentrationslager Gusen (Oberösterreich)

Die Staatliche Bibliothek Regensburg erhält einzigartige Aquarelle eines ehemaligen Häftlings, die den Lageralltag dokumentieren.

Ausstellung samt Begleitband für Herbst 2012 geplant – Sparkasse Regensburg unterstützt das Projekt mit 10.000,- €

Die Staatliche Bibliothek Regensburg nahm unlängst eine wertvolle Schenkung entgegen: Zehn künstlerisch wertvolle Aquarelle von Franciszek Znamirowski, einem polnischen Häftling des Konzentrationslagers Gusen. Znamirowski war am 2. Juni 1943 verhaftet worden, weil er im November 1939 begann, im besetzten Warschau als Major der polnischen Armee den politisch-militärischen Untergrund zu organisieren und schließlich an der Spitze einer Widerstandsgruppe im Stadtkreis Warschau gestanden hatte. Nach seiner Verhaftung brachte ihn die Sicher¬heitspolizei nach Auschwitz, von wo aus er später ins Konzentrationslager Gusen verlegt wurde.

Das Regensburger Messerschmittwerk produzierte seit den Zerstörungen von 1943 und 1944 in Gusen Bauteile für die von der Luftwaffe des „Dritten Reiches“ dringend benötigten Jäger.
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Mittelbayerische Zeitung

Die ersten fünf Jahrgänge der Mittelbayerischen Zeitung (1945 - 1950 ) sind online über DigiPress (Beta), das Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek, zugänglich.

Alle Ausgaben der Mittelbayerischen Zeitung stehen als Blätterdigitalisate zur Verfügung, die über eine Kalenderfunktion erschlossen sind. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Volltextsuche über alle digital bereitgestellten Ausgaben.

Die Mittelbayerische Zeitung wurde 1945 von Karl Friedrich Esser gegründet und spiegelt als wichtige Quelle Politik, Kultur und Gesellschaft der Stadt Regensburg und ihrer Region seit dem Zweiten Weltkrieg.
In einem Pilotprojekt wurden die ersten fünf Jahrgänge von 1945-1950 digitalisiert. Die Digitalisierung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mittelbayerischer Verlag KG, des Amts für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg, der Staatlichen Bibliothek Regensburg und der Bayerischen Staatsbibliothek und soll laufend erweitert werden.

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