Öffnungszeiten
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Mittelbayerische Zeitung

Die ersten fünf Jahrgänge der Mittelbayerischen Zeitung (1945 - 1950 ) sind online über DigiPress (Beta), das Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek, zugänglich.

Alle Ausgaben der Mittelbayerischen Zeitung stehen als Blätterdigitalisate zur Verfügung, die über eine Kalenderfunktion erschlossen sind. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Volltextsuche über alle digital bereitgestellten Ausgaben.

Die Mittelbayerische Zeitung wurde 1945 von Karl Friedrich Esser gegründet und spiegelt als wichtige Quelle Politik, Kultur und Gesellschaft der Stadt Regensburg und ihrer Region seit dem Zweiten Weltkrieg.
In einem Pilotprojekt wurden die ersten fünf Jahrgänge von 1945-1950 digitalisiert. Die Digitalisierung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mittelbayerischer Verlag KG, des Amts für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg, der Staatlichen Bibliothek Regensburg und der Bayerischen Staatsbibliothek und soll laufend erweitert werden.

Historisches Bücherrad aus St. Emmeram als Dauerleihgabe

In der Frühen Neuzeit wurden Bücherräder erfunden. Diese Bücher- oder Leseräder (auch Büchermaschinen genannt) sollten dazu dienen, das Hantieren mit schweren Folianten zu erleichtern. Durch einen Mechanismus kann das Rad gedreht werden, wobei die einzelnen Borde so konstruiert sind, dass die Bücher immer in derselben Position liegen bleiben und auch nicht herunterfallen können, wenn das Rad sich dreht. Agostino Ramelli schreibt 1588 in seinem Werk „Le diverse et artificiose machine“, ein Bücherrad sei besonders für Personen geeignet, „die sich an den Studien erfreuen, vor allem denen, die kränklich sind oder an der Gicht leiden.“
Heute wird das Bücherrad gemeinhin als Vorläufer des Hypertextes angesehen. So wie der Leser der Frühen Neuzeit mit Hilfe des Bücherrades schnell zwischen vielen Textstellen wechseln konnte, kann der heutige Internetnutzer mittels Links in Sekundenbruchteilen durchs Web surfen. Das nun in der Staatlichen Bibliothek Regensburg aufgestellte Bücherrad stammt aus dem Regensburger Reichsstift St. Emmeram und wurde dort vermutlich im 17. und 18. Jahrhundert verwendet. Es ist heute im Besitz des Historischen Museums der Stadt Regensburg und wird als Leihgabe nun dauerhaft in der Staatlichen Bibliothek gezeigt. Da die Staatliche Bibliothek auch einen großen Teil der Bibliothek von St. Emmeram zu ihrem Bestand zählt, sind somit Bücherrad und Buchbesitz wieder unter einem Dach vereint.

Bericht in der Donaupost vom 11.01.2011 (PDF, 1 Seite)
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 11.01.2011 (PDF, 1 Seite)

Historische Regensburger Bibliothekslandschaft

15.11.2011 - 31.01.2012: Ausstellung zur Geschichte der Regensburger Bibliotheken in der großen Umbruchszeit gegen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts     -   Verlängert bis 25.02.2012

Bereits im Mittelalter war Regensburg eine Stadt der Bildung und Wissenschaft, und damit auch der Bücher und Bibliotheken. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten, die Hartmann Schedel in seiner 1493 erschienenen Weltchronik für die Domstadt aufführt, zählte neben den Heiligen und bedeutenden Bauwerken auch ein Buch mit „guldinen buchstaben“, der berühmte Codex aureus. Das war aber nur die wichtigste in einer langen Reihe von bedeutenden Handschriften, welche in den zahlreichen Bibliotheken Regensburgs aufbewahrt wurden. Nach einem Urteil des berühmten Münchner Philologen, Prof. Dr. Bernhard Bischoff (1906-1991), ist „aus keiner anderen Stätte des mittelalterlichen Deutschland – nicht aus Köln, nicht aus Bamberg oder Mainz – […] trotz aller Wechselfälle der Geschichte ein so bedeutendes Büchererbe auf uns gekommen wie aus Regensburg“.
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